In Glückstadt müssen Autofahrer, Anwohner und Gewerbetreibende weiterhin Geduld beweisen. Die Sanierung der Bundesstraße 431 schreitet voran, bringt jedoch neue Einschränkungen mit sich. Mit dem Beginn des zweiten Bauabschnitts verlagerte sich die Baustelle in Richtung Wiebeke-Kruse-Straße.
Nachdem der erste Bauabschnitt abgeschlossen wurde, konzentrieren sich die Arbeiten nun auf den nächsten Teil der Bundesstraße. Auch hier ist es Ziel, die Fahrbahn und zugleich die Geh- und Radwege sowie die drunterliegenden Leitungen zu erneuern.
Doch für die Bauarbeiten muß die Straße An der Chaussee aus Richtung Blomesche Wildnis kommend zwischen der Wiebeke-Kruse-Straße und dem Von-Drathen-Weg für den motorisierten Verkehr gesperrt werden. Der Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr Schleswig-Holstein (LBV) weist darauf hin, dass durch die Vollsperrung die Sicherheit der Beschäftigten als auch die Qualität der Bauausführung so gewährleistet werden soll.
Fußgänger können den betroffenen Bereich weiterhin passieren. Fahrräder müssen in diesem Baustellenbereich geschoben werde, da der Gehweg beengt ist.
Damit Anlieger und Patienten, die die umliegenden Praxen besuchen müssen, einen Parkplatz finden, hat die Stadt gegenüber der Star-Tankstelle auf dem ehemaligen Gelände der Ziegelei einen Parkplatz eingerichtet. Auch im Von-Drathen-Weg und der Wiebeke-Kruse-Straße können Anlieger am Fahrbahnrand parken. Im Prof.-Gudrun-Bestmann-Weg sind ebenfalls 20 Parkplätze markiert.
Mit dem Fortschreiten der Arbeiten verändert sich auch die Verkehrsführung in Glückstadt. Während der erste Bauabschnitt bereits deutliche Einschränkungen mit sich brachte, ist die Vollsperrung der B431 hinter dem Dänenkamp inzwischen aufgehoben worden. Der Bereich an der Itzehoer Straße bleibt bis kurz hinter der sogenannten Tivoli-Kurve für den Verkehr nutzbar. Hier ist auch der Geh- und Radweg fertiggestellt und kann beidseits wieder genutzt werden.
Bis voraussichtlich 15. Dezember sollen allerdings die rot-weißen Baken den Verkehrsfluss in Richtung Ortsausgang begrenzen. Ob anschließend unmittelbar der dritte Bauabschnitt zwischen der Wiebeke-Kruse-Straße und der Zufahrt zur früheren Ziegelei beginnen kann, ist derzeit noch offen.
Der Grund ist, dass die Straßenbauarbeiten stark vom Wetter abhängig sind. Verzögerungen können deshalb nicht ausgeschlossen werden. Der LBV macht deutlich, dass sich der Zeitplan je nach Witterung und Baufortschritt verändern kann.
Damit die Betroffenen über mögliche Einschränkungen informiert bleiben, setzt die Baufirma auf Hauswurfzettel. So sollen Anwohner rechtzeitig erfahren, wann und wo mit weiteren Sperrungen oder Veränderungen zu rechnen ist.
Wenn alles nach Plan verläuft, soll die Gesamtmaßnahme Ende 2027 abgeschlossen sein. Bis dahin werden Autofahrer, Fußgänger, Radfahrer, Gewerbetreibende und Anwohner immer wieder mit Veränderungen rechnen müssen.
Wir drücken die Daumen, dass das Wetter es gut mit uns meint und die Bauarbeiten gut voranschreiten können.