Die Wildnis wurde gerockt. | Aktuelle Nachrichten und Informationen

Es gibt ein Comeback am 05. & 06. März 2027.

Die Wildnis wurde gerockt.

Die Blomesche Wildnis feiert ein gelungenes Debüt: Musik, Gemeinschaft und Feuerwerk begeistern Besucher.

Trotz anfänglicher Skepsis ist die Premiere des „WildnisRock“-Festivals in der Blomeschen Wildnis ein voller Erfolg geworden. Am ersten Märzwochenende verwandelte sich das Gelände der Selbsthilfewerkstatt erstmals in einen lebendigen Treffpunkt für Musikfans, Familien und Neugierige aus der Region und darüber hinaus.

Zwölf Bands sorgten an zwei Tagen für ein abwechslungsreiches Programm. Von Rock und Indie bis hin zu Rap und lokalen Newcomern war für jeden Geschmack etwas dabei. Besonders die Mischung aus regionalen Acts und überregionalen Künstlern kam beim Publikum gut an. Höhepunkte waren unter anderem energiegeladene Auftritte etablierter Bands sowie das große Abschlusskonzert, das die Besucher bis spät in den Abend begeisterte.

Die Band „Deville“ aus Schweden sowie „Die Anderen“ aus Glückstadt hoben sich mit ihrer Musik von den anderen Bands ab.

Ebenso rockte die Band „Münchhausen“ aus Hamburg/Itzehoe mit ihren Sängerinnen die Bühne.

Auch an die jüngsten Gäste wurde gedacht: Ein eigenes Kinderprogramm mit Mitmachaktionen, Musik und Unterhaltung sorgte am Samstagnachmittag für gute Stimmung bei Familien. Den krönenden Abschluss bildete ein Feuerwerk, das das Festivalgelände eindrucksvoll in Szene setzte.

Organisator S.D. Curlee Hunter zeigte sich nach dem Wochenende zufrieden. Rund 250 Besucher hätten das Festival besucht, davon 30 Kinder. Die Resonanz sei durchweg positiv gewesen. „Es ging uns nicht ums Geld, sondern um das Erlebnis und die Gemeinschaft“, betonte er. Der Backstage-Bereich sei dabei das Wohnzimmer gewesen – ein Zeichen für die entspannte und familiäre Atmosphäre.

Ganz ohne Herausforderungen verlief die Premiere allerdings nicht. Technische Verzögerungen sorgten für kleinere Unterbrechungen im Ablauf. Dennoch blieb die Stimmung im Publikum durch improvisierte Musikpausen der Band Birgit & Roy stets positiv. Leider genoss Roy seinen letzten großen Auftritt in 2,20 m Höhe hier in der Blomeschen Wildnis. Er verstarb leider letztes Wochenende.

Unterstützung erhielt das Festival von zahlreichen Helfern aus dem privaten Umfeld. Freunde, Familie und engagierte Mitstreiter trugen wesentlich zum Gelingen bei. Auch Künstler und Dienstleister – vom Catering bis zur Technik – zeigten Einsatz und trugen zur besonderen Atmosphäre bei.

Für die Zukunft blickt Hunter optimistisch nach vorn. Eine Fortsetzung im kommenden Jahr ist bereits am 05. & 06. März angedacht. Ziel sei es, das Konzept weiterzuentwickeln, noch mehr Besucher anzusprechen und möglicherweise zusätzliche Bands zu gewinnen. Gleichzeitig soll der familiäre Charakter erhalten bleiben, der das Festival schon bei seiner Premiere geprägt hat.

Das erste „Wildnisrock“-Festival hat damit bewiesen: Mit Engagement, Kreativität und Gemeinschaftssinn lässt sich auch abseits großer Bühnen ein eindrucksvolles Event auf die Beine stellen.