Führung der Feuerwehr Blomesche Wildnis im Amt bestätigt | Aktuelle Nachrichten und Informationen

Eine schlagkräftige Wehr - Weichen sind für kommende Jahre gestellt.

Führung der Feuerwehr Blomesche Wildnis im Amt bestätigt

Rückblick auf ein bewegtes Jahr bei der Freiwilligen Feuerwehr Blomesche Wildnis

Für die Kameradinnen und Kameraden, Ehrenmitglieder und Gäste, die sich zur Jahreshauptversammlung am 13.02.2026 im Elbsaal versammelten, war es mehr als ein formeller Pflichttermin. Es war ein Abend des Rückblicks, des Dankes und der Anerkennung – und genau das spiegelte auch die diesjährige Versammlung wider.

Der Wehrführer ließ zunächst das vergangene Jahr Revue passieren. Zehn Einsätze hatte die Wehr zu bewältigen, davon vier im eigenen Löschbezirk. Siebenmal rückten die Einsatzkräfte zu Bränden aus, dreimal waren technische Hilfeleistungen erforderlich. Darüber hinaus unterstützte die Feuerwehr die Gemeinde bei ihrer Müllsammelaktion. Weiterhin gab es durchgeführte Veranstaltungen zur Kameradschaftspflege.

Auch in der Ausbildung wurde viel geleistet. Neben den regelmäßigen Übungsdiensten nahmen die Kameradinnen und Kameraden an zwei Funkübungen sowie an einer Übung zur Deichverteidigung teil.

Nicht ohne Sorgen verlief das Jahr im technischen Bereich. Das Einsatzfahrzeug war erneut von einem Getriebeschaden betroffen, der hohe Reparaturkosten verursachte. Dennoch konnte die Wehr wichtige Anschaffungen tätigen: Ein Presslufthorn für das Fahrzeug, ein schwimmender Saugkorb sowie neue Poloshirts und Sweatshirts für die Mitglieder, die ein einheitliches Auftreten ermöglichen.

Zum Jahresende 2025 gehörten der Feuerwehr 42 aktive Mitglieder, 16 Ehrenmitglieder und 82 fördernde Mitglieder an. Zwei neue Kameraden konnten begrüßt werden, drei Mitglieder verließen die Wehr. Damit zeigt sich die Mitgliederentwicklung insgesamt stabil.

In seinem Grußwort dankte Bürgermeister Niels Schilling der Feuerwehr für ihre Einsatzbereitschaft und die verlässliche Zusammenarbeit. Er berichtete über aktuelle Entwicklungen in der Gemeinde, darunter der gut angenommene neue Kindergarten, der gemeinsam mit Nachbargemeinden betriebene Bürgerbus sowie die Orts-App, über die Termine und Informationen veröffentlicht werden. Zudem kündigte er an, dass am 7. März 2026 erneut eine Müllsammelaktion stattfinden wird – in der Hoffnung auf Unterstützung durch die Feuerwehr. Die Sanierung der B 431 werde im Sommer fortgesetzt und könne zu Einschränkungen für Rettungskräfte führen. Eine Verbesserung der Verkehrssituation am Fähranleger sei nach Gesprächen mit dem Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr leider nicht zu erwarten.

Die Vertreter benachbarter Wehren bedankten sich für die gute Zusammenarbeit und betonten, dass auf die hiesige Wehr stets Verlass sei.

Ein wichtiger Punkt des Abends waren die turnusmäßigen Wahlen. Mit großer Zustimmung wurde Jens Schakulat als Wehrführer wiedergewählt, ebenso Jan Päper als stellvertretender Wehrführer. Dirk Albers bleibt Atemschutzgerätewart, Karsten Päper Kassenwart und Hauke Steenbock Schriftführer.

Besonders emotional wurde es bei den Ehrungen. Für zehnjährige Mitgliedschaft wurden Mathis Meyer und Jonas Plate ausgezeichnet. Lars Schakulat erhielt für 40 Jahre Dienst das Brandschutzehrenzeichen in Gold.

Auf stolze 50 Jahre Mitgliedschaft blickt Dierk Matalewski zurück, der dafür das Brandschutzehrenzeichen in Gold, 1. Stufe, erhielt. Da Dierk Matalewski die Altersgrenze von 67 Jahren erreicht hat, wurde er feierlich in die Ehrenabteilung versetzt.

Zudem wurden Beförderungen ausgesprochen: Tim Knudsen zum Oberfeuerwehrmann, Karsten Päper zum Löschmeister und Niklas Dük zum Oberlöschmeister.

Ein besonderer Dank galt Dierk Matalewski für seine langjährige Tätigkeit in der Küche des Gerätehauses. Gemeinsam mit Uwe Kröhnke schied er aus dieser Funktion aus. Ihre Nachfolge übernehmen Horst Kühn, Volker Theis, Stefan Schröder, Michael Frantz und Anja Frantz. Sie erhielten für ihre Tätigkeit jeweils eine Schürze.

Die Jahreshauptversammlung machte deutlich: Die Freiwillige Feuerwehr ist gut aufgestellt, engagiert und fest in der Gemeinde verankert. Sie steht für Verlässlichkeit, Kameradschaft und ehrenamtlichen Einsatz – Werte, die heute wichtiger sind denn je.