Am vergangenen Sonntag trafen sich Vorstand und Vereinsmitglieder von „Wir für Herzhorn“, um den Weihnachtsbaum in der Dorfmitte abzuschmücken und abzutransportieren. Aber erschüttert mussten sie feststellen, dass beide langen Lichterketten zerschnitten und damit unbrauchbar geworden waren. Außerdem waren etliche Christbaum-Kugeln nicht nur vom Sturm in Mitleidenschaft gezogen, sondern Unbekannte hatten sie vom Baum gerissen und zertrümmert. Unter dem Tannenbaum fanden die Vereinsmitglieder darüber hinaus Überreste von Böllern, die erahnen ließen, dass jemand sich auch zu Silvester einen Spaß daraus gemacht hatte, den Baum zu beschießen. Das ist für den Vorstand von „Wir für Herzhorn“ umso bitterer, weil der Baum doch das ganze Dorf bei der Lütt Wiehncht erfreuen und jeden Abend leuchten sollte.
Dazu Michael Jabs, Kassenwart des Vereins: „Es geht ja nicht nur um den finanziellen Schaden, sondern auch um den erheblichen Zeitaufwand, den einige Mitglieder und wir vom Vorstand investieren.“ Denn etliche, ehrenamtliche Vereinsmitglieder hatten diverse Stunden damit zugebracht, um die Tanne abzusägen, bis vor die Linde zu transportierten und dort bis in die obere Spitze zu schmücken.
Nach den Beschädigungen überlegt der Vorstand nun jedoch, ob es im nächsten Jahr noch einen Weihnachtsbaum in der Dorfmitte geben wird. Dieses Thema soll u.a. in der nächsten Jahreshauptversammlung von „Wir für Herzhorn“ am 19. Februar diskutiert werden. Das Treffen findet um 18.30 Uhr in der Linde statt.